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Orden der Gesellschaft: 1970 - 1979
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1970
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1920 sang ganz Köln "Mama, Mama, unse Heinemann, dä well zo singem Namensdach e Schöckelpädche han". Fünfzig Jahre später diente dieser Text als Vorlage für den 1970er Orden. Ganz aus Messingblech, in Handarbeit ausgesägt und bemalt, zeigt er den damaligen Bundespräsidenten Gustav Heinemann auf dem durch eine Schraube beweglichen Schaukelpferd vor der Kulisse von Dom und St. Martin. "Et Schöckelpäd" zählt ebenfalls zu den nicht gerade billigen Sammelobjekten
(Idee: Heinz Brodesser, Auflage: 350 Stück, Hersteller: Kreiten, Köln)
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1971
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Dieser ebenfalls aus Messingblech von Hand hergestellte Gesellschaftsorden zeigt die bereits im Jahre 1926 besungene Frau, die mit „Kut erop“ ihre Nachbarn um Hilfe ruft, weil ihr Ofen verstopft und die ganze Wohnung voll Qualm ist. Am altertümlichen Treppengiebel-Haus ist die Jahreszahl 1971 in der Art der Mauerhaken angebracht
(Idee: Heinz Brodesser, Auflage: 350 Stück, Hersteller: Kreiten, Köln)
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1972
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„Da wo die sieben Berge am Rheinesstrande stehen...“. Dieser Liedtext von 1930 stellt die Verbindung zwischen dem Siebengebirge mit Drachenfels und Drachenburg und der Rhein- und Domstadt Köln her. Den im Hintergrund erkennbaren Gedenkstein hatte die Große Königswinterer Karnevalsgesellschaft 1949 in Erinnerung an Willi Ostermann im Nachtigallental aufgestellt. Zum ersten Mal sind in diesem Orden am unteren Rand drei „Karnevals-Brillanten“ in Rot und Weiß eingelassen.
(Idee: Heinz Brodesser, Auflage: 600 Stück, Hersteller: Casper, Porz)
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1973 |
Köln feiert das 150-jährige Bestehen des reformierten (offiziellen) Karnevals. Auch hierzu fand die noch junge Gesellschaft das passende Ostermann-Lied aus dem Jahre 1930. An einem stilisierten Spruchband lesen wir: „Och, war wor dat fröher schön doch en Colonia“. Der in der Mitte platzierte Ostermann-Brunnen zeigt die kölschen Typen, die in Ostermanns Liedern immer wiederkehren. Die dezent im Hintergrund angebrachte Rebengirlande könnte eine Anspielung auf den „Weinzwang“ in den Kölner Sitzungssälen sein.
Idee: Heinz Brodesser, Auflage: 600 Stück, Hersteller: Ernst Bley, Beuel)
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1974
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Einer der schönsten Hand gearbeiteten Orden der ersten Jahre zeigt eine Ansicht von Deutz aus dem Jahre 1900. Der Bilderrahmen aus Messing ist am oberen Rand mit Karussel, Schiffschaukel und Schießbude verziert und ein Spruchband fordert den Betrachter mit Willi Ostermanns Lied von 1927 auf: „Nom Düxer Schötzefess do wolle mer gonn."
(Idee: Bert Müller, Auflage: 700 Stück, Hersteller: Kreiten, Köln)
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1975
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Ein Ostermann-Lied von 1928 (und eine gute Idee) liegt diesem Orden zu Grunde: „Ober, schnell noch eine Runde her“. Der Wegweiser in den Gesellschaftsfarben rot-gold und mit dem Wappen zeigt dem „Köbes“ die Richtung: Stammtisch. Am Fuße des Ordens ein weiteres, leicht abgewandeltes Ostlermann-Lied: „Künnte mer dovun 2 Milliönche hann“. Der Orden war ursprünglich von Franz-Josef Nüsser in ovaler Form als Stammtisch konzipiert, wurde dann aber nach Widerspruch im Vorstand von zwei anderen Mitgliedern umgestaltet
(Idee: Wilh. Muth + Addi Lülsdorf, Auflage: 800 Stück, Hersteller: Preissler, Pforzheim)
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1976
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Köln feiert „100 Jahre Willi Ostermann“. Das Schriftenband umschließt die Weltkugel, auf der im Vordergrund Ostermanns Kopf über den Noten seines letzten Liedes „Heimweh nach Köln“ zu sehen ist. Mit dem Gesellschaftswappen neben dem Reichsadler mit dem Kölner Wappen wird offensichtlich versucht, eine größere Gewichtung der Willi Ostermann Gesellschaft im Kölner Vereinsleben wie auch im Kölner Karneval zum Ausdruck zu bringen
(Idee: Franz-Josef Nüsser, Auflage: 1000 Stück, Hersteller: Preissler, Pforzheim)
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1977
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Die Willi Ostermann Gesellschaft feiert ihr 10-jähriges Bestehen. Wie mehrere Präsidenten-Kollegen vor ihm, konnte auch unser Gründungspräsident Heinz Brodesser der Versuchung nicht wiederstehen, sich mit seinem Konterfei im Gesellschaftswappen der karnevalistischen Welt zu präsentieren. Einen besonderen Glanz sollte ein Kreis großer „Karnevals-Brillanten“ verleihen
(Idee: Heinz Brodesser, Auflage: 800 Stück, Hersteller: Preissler, Pforzheim)
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1978
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Dieser Orden bedarf eigentlich keiner großen Erklärung. Das Notenband und der Text „Rötsch mer jet Angenis“ aus dem Jahre 1928 weisen eindeutig darauf hin, dass der (vom Stammtisch) heimkehrende Mann im gemeinsamen Ehebett keinen Platz findet. Ein bunter Motivorden, der in der Session 1978 viele Liebhaber fand
(Idee: Peter Schlohsmacher, Auflage: 800 Stück, Hersteller: Preissler, Pforzheim)
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1979
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„Kölsche in aller Welt“ lautet das Motto des Rosenmontagszuges, das 1979 erstmals auf einem „Ostermann-Orden“ erscheint. Trotzdem kommt die Erinnerung an Ostermanns Lieder nicht zu kurz: Im Kreise internationaler Gäste singt ein Mitglied (mit Gesellschaftsmütze und roter Litevka) das Lied „Rheinische Lieder, schöne Frau´n beim Wein“ (1928). Wie ein Ehrenkranz umgeben alle bis dahin erschienenen Orden diese Darstellung. Der Orden hängt an einer Spange mit Gesellschaftsnamen und Kölner Wappen
(Idee: Franz-Josef Nüsser, Auflage: 900 Stück, Hersteller: Preissler, Pforzheim)
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