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Orden der Gesellschaft: 1980 - 1989

1967 - 1969   1970 - 1979   1980 - 1989
1990 - 1999   2000 - 2009   2010 - 2019 

1980

„Ich hüre d´r Dom verzälle, dröm jöcke ich schnell noh Kölle“. Dieser Orden drückt sowohl das Rosenmontagsmotto von 1980 als auch das Heimweh und sogar die Aktualität aus. Die Olympischen Ringe vor den Türmen des Kreml weisen darauf hin, dass die Spiele in Moskau stattfinden. Der junge Läufer aber möchte so schnell wie möglich nach Köln zurück, wo ihn der Dom lächelnd erwartet. Ein Orden, der viele Liebhaber fand. 
(Idee: Franz-Josef Nüsser, Auflage: 900 Stück,
 Hersteller: Kappes, Köln)
 
 
 
 
 

 1981

 

 

 

 

Willi Ostermann trug dieses Lied bereits 1927 vor: „Wenn Du eine Schwiergermutter hast, dann betrachte sie als süße Last“. Die Willi Ostermann Gesellschaft lässt 19881 an einer stilisierten Waage die Schwiegermutter in Kuchen und Süßigkeiten aufwiegen – sozusagen als große Schau im „Circus Colonia“, dem Motto des Rosenmontagszuges. Ein Orden mit beweglichen Elementen.
 
 
(Idee: Franz-Josef Nüsser, Auflage: 900 Stück, Hersteller: Preissler, Pforzheim)
 

 1982

 

 

 

 

Im Kölner Karneval eine Seltenheit, in der Willi Ostermann Gesellschaft bis heute einmalig: ein beidseitig gestalteter Orden. Die Gesellschaft besteht nunmehr seit 15 Jahren und zählt 115 Mitglieder. Auf der Vorderseite sind die Jahreszahl sowie Vereins- und Stadtwappen von einem Lorbeerkranz umgeben. Auf der weitaus ansprechenderen Rückseite ist der Ostermann-Brunnen mit dem Refrain des Pressa-Liedes zu sehen. Mit diesem Lied zur großen Zeitungs- und Druck-Ausstellung im Jahre 1928 versucht der Gestalter geschickt auf das Rosenmontagsmotto 1982 hinzuweisen: „Karneval der Schlagzeilen.
 
 
(Idee: Franz-Josef Nüsser, Auflage: 900 Stück, Hersteller: Reu & Co, Heubach)
 

 
 
 
 
 
 
 
 1983

An einem Schriftenband mit der Jahreszahl und dem Gesellschaftsnamen hängt der Kölner Reichsadler um das Ostermann-Wappen ergänzt in einem Kranz großer Glitzersteine. Aus dem 1983er Motto „Es war einmal – Kölner Karneval wie im Märchen“ hätte man freilich viel Schöneres machen können. Allerdings müssen die Gestalter auch auf die Spendenfreudigkeit Rücksicht nehmen. Viele Gäste lieben halt diese Art der karnevalistischen Auszeichnung

(Idee: Heinz Brodesser, Auflage: 1000 Stück,
 Hersteller: Bley, Bonn)

 

 1984

 

 

 

 

 

 

Köln feiert die Session unter dem Motto „Hits us Kölle un us aller Welt“. Die „Ostermänner“ präsentieren auf einer Scheibe, eine Schallplatte darstellend, einen der ersten Ostermann-Hits: „Däm Schmitz sing Frau es durchgebrannt“ aus dem Jahre 1906. Der Herr Schmitz genießt mit Zigarre, Sekt und Schnaps auf dem Bett sitzend seine Freiheit. Ein lustiger Motivorden

(Idee: Franz-Josef Nüsser, Auflage: 900 Stück, Hersteller: Preissler, Pforzheim)

 1985

 

 

 

 

Wieder einmal etwas Neues: Auf einer ovalen Keramikplatte sehen wir die Pferdebahn zu Ostermanns Zeiten um 1900 vor dem damaligen Haupteingang des Kölner Zoos. Es ist inzwischen Mode geworden, auf dem Gesellschaftsorden auf das jeweilige Sessionsmotto hinzuweisen: „Ene Besuch im Zoo – Met jroße un met kleine Diere
 
(Idee: Franz-Josef Nüsser, Auflage: 900 Stück, Hersteller: Atelier für Orden, Bonn)

 

 

 

 1986

 

 

 

 

 

In diesem Jahr haben sich die Liebhaber großer Ordenssterne durchgesetzt. Ostermanns Kopf ziert ein Medaillon mit dem Gesellschaftsnamen, das auf dem Ordenskreuz liegt. Vier Narrenkappen in den Zwischenräumen weisen darauf hin, dass es nicht etwa militärischer, sondern ein Karnevalsorden sein soll

(Idee: Willi Muth, Auflage: 900 Stück, Hersteller: Atelier für Orden, Bonn)

 1987

 

 

 

 

 

 

 

20 Jahre besteht die Willi Ostermann Gesellschaft und genau so lang ist Heinz Brodesser ihr Präsident – was dem Unwissenden durch das Konterfei mit Lorbeer und „Brillis“ allzu deutlich gemacht wird. Der Refrain der Gesellschafts-Hymne „Immer wieder singt man seine Lieder“ umschließt die im Oval gezeigte Rheinfront mit Dom und Groß-St.-Martin. Leider wird das Ganze von einem übergroßen Notenschlüssel erdrückt

 

(Idee: Franz-Josef Nüsser, Auflage: 1000 Stück, Hersteller: Prägaform, Bonn)

 

 1988

 

Wieder ein „Großer Ordensstern“ in den Gesellschaftsfarben. Um „Preußens Gloria“, wie diese Sterne bei vielen Mitgliedern genannt werden, ein wenig aufzulockern, hat man im ovalen Anhänger Dom, Kölner Wappen, Zugmotto und den Refrain „Einmal am Rhein“ an die Kette gehängt. Mehr ging wohl nicht
 
(Idee: Heinz Brodesser, Auflage: 900 Stück, Hersteller: Casper + Sohn, Köln)
 

 1989

 

 

 

 

 

„Mit Musik un vill Harmonie“ ziehen wir 1989 durch die Karnevalszeit. Willi Ostermann, den die Ordensdarstellung inmitten der Figuren seiner Lieder zeigt, würde auch heute, wenn er noch lebte, spielend die neu eröffnete Kölner Philharmonie füllen. Zu diesem Orden hieß es: „He weed jeschunkelt, jedanz und jelaach – dat es en feine Saach“. Ein schönes Lob für den Gestalter und die Gesellschaft
 

(Idee: Franz-Josef Nüsser, Auflage: 900 Stück,
 Hersteller: Prägaform Bonn)

 

 

 

 
Die Session 2011 - 2012 hat begonnen....