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Orden der Gesellschaft: 1990 - 1999
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1990
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Im glitzernden Zirkus-Ostermann-Zelt balanciert ein kölscher Clown über die Weltkugel in Richtung Dom. „Hereinspaziert zur größten Schau der Welt“ hat das Festkomitee als Rosenmontagsmotto verkündet. Der Orden weckt die Vorfreude auf viele Attraktionen
(Idee: Franz-Josef Nüsser, Auflage: 900 Stück, Hersteller: Prägaform, Bonn)
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1991
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Hier drängt sich der Verdacht eines Plagiats auf, allzu sehr ähnelt dieser „Stern“ dem aus dem Jahre 1986. Auch wenn der Orden in Waffelmuster, goldfarben und an einem Reichsadler hängend auf den spendierfreudigen Sitzungsbesucher großen Eindruck gemacht hat. Der Schatzmeister wird sich gefreut haben
(Idee: Willi Muth, Auflage: 900 Stück, Hersteller: Prägaform, Bonn)
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1992
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„Da wo die sieben Berge am Rheinesstrande stehen...“. Dieser Liedtext von 1930 stellt die Verbindung zwischen dem Siebengebirge mit Drachenfels und Drachenburg und der Rhein- und Domstadt Köln her. Den im Hintergrund erkennbaren Gedenkstein hatte die Große Königswinterer Karnevalsgesellschaft 1949 in Erinnerung an Willi Ostermann im Nachtigallental aufgestellt. Zum ersten Mal sind in diesem Orden am unteren Rand drei „Karnevals-Brillanten“ in Rot und Weiß eingelassen.
(Idee: Heinz Brodesser, Auflage: 600 Stück, Hersteller: Casper, Porz)
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1993 |
Auch Bescheidenheit kann werbewirksam sein: Dass die Gesellschaft ihr 25-jähriges Jubiläum feiert, steht nur ganz klein in einem Ehrenkranz über dem Namensschild, an dem sich der Dom auf einem Keramik-Taler, umgeben von Talmi-Brillanten und goldenen Strahlen „sonnt“. Deshalb heißt dieser Orden in Mitglieder- und Sammlerkreisen auch „de Sunn“ (die Sonne).
(Idee: Willi Muth, Auflage: 900 Stück, Hersteller: Prägaform, Bonn)
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1994
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„Hokus pokus – Kölsche Zauberei“. Willi Ostermann begeistert, ja verzaubert die Menschen mit seinen Liedern. Wer den Orden genauer betrachtet, wird viele Figuren erkennen, die Ostermann aus seinen Texten zaubert und wie am Schnürchen hängend seinen Zuhörern darbietet. Außerdem schaukeln die Figurengruppen leicht hin und her. Die Anregung zu diesem Entwurf holte sich der Gestalter von einem Notenumschlag aus der Zeit Ostermanns
(Idee: Franz-Josef Nüsser, Auflage: 900 Stück, Hersteller: Prägaform, Bonn)
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1995
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1995 fehlt jeglicher Zusammenhang mit offiziellen Themen. Der Vorstand wählte eine stilisierte goldene Blume, in deren rot-weißem Blütenkelch das Gesellschaftswappen umgeben von glitzernden Tautropfen (Talmi-Steine) erscheint. Der Orden erwies sich als sehr dekorativ auf dunklem Abendkleid, Frack oder Smoking.
(Idee: Willi Muth, Auflage: 900 Stück, Hersteller: Prägaform, Bonn)
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1996
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„Typisch kölsch“, nämlich hoch her geht es zu beim „Kinddauf-Fess unger Krahnebäume“ (1909). Geistlichkeit und Polizei feiern sogar mit. Und bei all dem Trubel, wie Ostermann schildert, „loog et Gretche em Naakskomödche“ statt im Kinderbettchen. Das alles spielte sich in UKB ab, wie die erwähnte Straße im Eigelstein-Viertel genannt wird. Das macht die auf dem Orden im Hintergrund gezeigte Eigelstein-Torburg deutlich
(Idee: Franz-Josef Nüsser, Auflage: 900 Stück, Hersteller: Prägaform, Bonn)
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1997
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Eine tolle Idee zum 30-jährigen Jubiläum und in den Ordenssammlungen eine begehrte Rarität: eine Mini-CD mit zehn der schönsten (vom Elferrat gesungenen) Ostermann-Liedern und einleitenden Worten von Präsident Peter Schneider. Ein Blätterkranz als Schuber, vom Ostermann-Brunnen zusammen gehalten, erlaubte es, diesen Tonträger an einem Schriftband hängend als Orden zu tragen. Die Nachfrage nach dieser Novität war enorm
(Idee: Peter Schmitz-Hellwing, Auflage: 1500 Stück, Hersteller: Prägaform, Bonn, Arrangement: Robby Schmitz)
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1998
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„750 Jahre Kölner Dom“ und „175 Jahre Festkomitee“ verkünden die Plakate. Darüber „freut sich die Mamma und dann freut sich die Tant“ (1926). Die Ostermann Gesellschaft hat ihr Transparent vor Dom und Altstadt aufgestellt und die „Mösch“ obenauf ist erstaunt über „Fastelovend und Dom im Jubiläumsfieber“ – so das Sessionsmotto 1998
(Idee: Hans Pabst, Auflage: 1000 Stück, Hersteller: Prägaform, Bonn)
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1999
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Ein Heißluftballon mit der Jahreszahl hält das Spruchband mit dem Motto „999 Jahre – Das waren Zeiten“. Er schwebt über vier Baudenkmäler, welche dieses Jahrtausend versinnbildlichen: das Overstolzenhaus von 1230, der Ratsturm um 1414, das Renaissance-Haus um 1600 und Kölns erstes Hochhaus von 1925. Kölner Bürger in den Gewändern der jeweiligen Zeit schunkeln vor dieser Kulisse. Die Figurengruppe ist mittels eines Knopfes von der Rückseite aus hin und her zu bewegen. Aus Platzgründen musste auf die Gattin von Ritter Overstolz und das zum Hochhaus passende Charleston-Paar leider verzichtet werden.
(Idee: Hans Pabst, Auflage: 1000 Stück, Hersteller: Prägaform, Bonn)
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